Grünflächen im Fokus: Parkverbot, Verkehrssicherheit und „steinige“ Barrieren

Seit geraumer Zeit lässt sich in unserem Stadtgebiet eine Zunahme von Gegenständen wie Steinen, Eisenstangen o. Ä. beobachten, die von Anwohnern auf den städtischen Grünstreifen abgelegt werden. Das eigenmächtige Platzieren solcher Barrieren ist rechtlich jedoch unzulässig.

Obwohl diese Gegenstände meist mit der guten Absicht abgelegt werden, um das unbefugte Parken oder Befahren der Grünstreifen zu verhindern, bergen sie erhebliche Risiken. Sie bilden eine oft schwer erkennbare Gefahrenquelle für Fußgänger, Radfahrer und den fließenden Verkehr. Zudem können sie an vorbeifahrenden Fahrzeugen kostspielige Schäden verursachen.

Im Sinne der Verkehrssicherheit und eines guten Miteinanders bitten wir alle betroffenen Anwohner darum, diese eigenmächtig platzierten Steine und Gegenstände von den öffentlichen Grünflächen zu entfernen.

Gleichzeitig ist und bleibt auch das Parken auf den öffentlichen Grünflächen ein wachsendes Problem. Was von Autofahrern oft nur als vermeintlich harmlose und schnelle Parklösung gedacht ist, verursacht im Verborgenen weitreichende Schäden. Durch das schwere Gewicht der Fahrzeuge wird der unbefestigte Boden massiv verdichtet. Diese Verdichtung zerstört die feinen Hohlräume im Erdreich und beraubt den Boden seiner natürlichen Speicherfähigkeit. Die Folgen für unser Entwässerungssystem sind gravierend, da das Regenwasser nicht mehr ungehindert versickern kann.

Gemäß den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung ist das Parken auf Grünflächen ausdrücklich verboten und wird in Zukunft konsequent mit Bußgeldern geahndet. Die Stadtverwaltung kündigt hierzu verstärkte Kontrollen an. Dennoch setzt die Stadtverwaltung in erster Linie auf die Einsicht und die Unterstützung der Anwohner/-innen, unsere Straßen sicher zu gestalten.

Stadtverwaltung Bad Düben

Bau- und Bürgeramt

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