Wellaune

Wellaune wurde um 1340 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte offenbar mit seiner Gründung zur Vogtei, dem Rittersitz zu Schnaditz.

Im Jahr 1532 wurde vor dem Dorfkrug in Wellaune dem Händler Hans Kohlhase auf dem Weg nach Leipzig zur Messe die Pferde durch den Junker von Zaschwitz gestohlen. Kohlhase forderte die Herausgabe seiner Pferde, die er aber leider nicht zurück bekam. Er kämpfte für sein Recht.

Der Dichter Heinrich von Kleist schrieb darüber eine Novelle. In freier Form hat dieser Dichter, Leben, Kampf und Sterben des Freiheitshelden, Rebellen oder Räubers ein ewiges Denkmal gesetzt. Zwischen diesen extremen schwankt die historische Wertung dieser Persönlichkeit. Durch den “Kohlhaas-Club 1532“ wird jedes Jahr am letzten Augustwochenende zu den „Kohlhaas-Festtagen“ an das Ereignis im Jahr 1532 erinnert. Vor dem „Kohlhaasen-Krug“ Wellaune wurde 2001 ein Gedenkstein eingeweiht.

Wellaune war zu Zeiten der DDR die kleinste selbständige Gemeinde des damaligen Kreises Eilenburg. Die Entwicklung der Bevölkerung verlief schwankend. Im Jahr 1956 waren es ca. 340 Einwohner, 1990 ca. 240 Einwohner und seit dem Jahr 2000 330 Einwohner.

Einwohnerzahl
330

Ortsvorsteherin
Cornelia Beer

Telefon
034243 2 54 13

Sprechzeiten
zu den Ortschaftsratssitzungen

Ortschaftsrat
Birgit Held, Tobias Knötzsch, Klaus Zimmermann 

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